ENTDECKERBLOG | 28.04.2011 VON Ilka Müller | 0 Kommentare

Ran an die Stifte, solange noch Platz ist

Ran an die Stifte, solange noch Platz ist

'Wall of Fame' ist ein Projekt, das von 'kempertrautmann' und 'demodern' anlässlich des 50jährigen Firmenjubiläums von 'edding' realisiert wurde. Die 'Wall of Fame' ist eine Live-Zeichenplattform, die für jeden zugänglich ist und somit der Kreativität keine Grenzen setzt – junge Talente, professionelle Illustratoren und diverse kreative Köpfe treffen hier aufeinander, um durch Haptik, Look und Sound-Design an das analoge Zeichnen so nah wie möglich heranzukommen. Ganz dem Charakter eines edding-Stifts folgend, kann natürlich nichts wegradiert werden – was da ist, ist da!
Durch eine umfangreiche Share Funktion - Facebook Connect, Twitter und Email - kann man direkt auf der Wall Stellen markieren, sie teilen, weiterleiten, posten und speichern. Bereits in den ersten drei Tagen verbuchte die Seite allein über Facebook 10.000 unique Hits und 5.500 Drawings.


Wer selbst zum Stift greifen will, um mitzumischen, der möge auf wall-of-fame.com vorbeischauen!

ENTDECKERBLOG | 26.04.2011 VON Ilka Müller | 0 Kommentare

Sacra Conversazione mal anders!

Sacra Conversazione mal anders!

Moderne Kunst und Kirchenbau sind keine Begriffe, die miteinander einhergehen oder im Zusammenhang auftauchen – dass es jedoch nicht unmöglich ist, zeigt das Projekt des Offenburger Street Artist Stefan Strumbel, der mit der Neugestaltung eines Kircheninnenraums betraut wurde.

 

Wenn man sich schon auf alte Traditionen bezieht, sollte sich auch kurz die Zeit genommen werden, ein paar Schritte zurückzugehen, um Zusammenhänge zu verstehen: Die 'Sacra Conversazione' ist die 'Heilige Unterhaltung' zwischen der thronenden Madonna mit Christuskind, die von Heiligen umgeben ist – dieses Bildthema ist ein Teil der christlichen Ikonografie, ist im 14. Jahrhundert entstanden und war vor allem in der Malerei der italienischen Renaissance weit verbreitet. Bevor jetzt die Frage auftaucht, warum das alles vorweggeschickt wird, kommen wir mal zum Punkt. Dieses Hintergrundwissen macht großen Sinn, wenn man bedenkt dass wir es mit Kunst im Kirchenraum zu tun haben und Stefan Strumbel unter anderem genau eine solche Heilige Unterhaltung dargestellt hat - und zwar in Form eines Pop-Madonnenbildes in Hanauer Tracht, das über die Eingangspore gesprayt wird! Doch damit nicht genug, denn die Aufgabe umfasst die Ausgestaltung des kompletten Sakralraums. Der junge Offenburger Street Artist kann stark von seinen vorherigen Arbeiten profitieren, denn er war auch schon vor der Kirchenaufgabe mit großformatigen Wänden vertraut. Vermutlich wird Maria-Hilf Ende Mai im neuen Street-Art-Glanz erstrahlen und wer weiß, ob sich daraus nicht ein bundesweiter Trend entwickelt! Weitere Projekte des Künstlers befinden sich hier!

ENTDECKERBLOG | 19.04.2011 VON Ilka Müller | 0 Kommentare

Der animierte Teich

Der animierte Teich

Quasi ein Sammelbecken, das die Designer Yael Mer and Shay Alkalay von 'Raw Edges' kreiert haben. Die Installation ist ein animierter 'Teich', der aus alter, weggeworfener Ausstattung der Bloomberg Office aus London besteht.
60 ausrangierte Computermonitore zeigen Drachen, Fliegen und Fische, die zwischen den Bildschirmen hin und her schießen - 40 hölzerne Paletten bilden - neben dem  Becken - zusätzlich Sitzmöglichkeiten, auf denen die Mitarbeiter der Bloomsberg Office ihre Mittagspause verbringen können. Initiiert wurde die Installation als Bestandteil des 'Waste Not Want Not' Projekts von 'Arts Co', die von der Bloomberg Philanthropie beauftragt wurden.
Das Video muss man sich anschauen, sonst ist es ja nicht animiert!

REDAKTIONSBLOG | 12.04.2011 VON Ilka Müller | 0 Kommentare

Architekturträume des Jugendstils

Architekturträume des Jugendstils

Die Berliner Kunstbibliothek kuratiert die Ausstellung „Architekturträume des Jugendstils“. Anlass ist der vor 100 Jahren erworbene zeichnerische Nachlass des Architekten Joseph Maria Olbrich. Die Ausstellung zeigt über 2000 Zeichnungen, die zum bedeutendsten Bestand der Entwurfszeichnungen der Kunstbibliothek aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehören. Das Schaffen Olbrichs zwischen Historismus, Jugendstil und beginnender Moderne wird exemplarisch dargestellt, um die Schönheit und den ästhetischen Reiz seiner Zeichnungen zu zeigen -  er hat seine Architekturträume Realität werden lassen!


Joseph Maria Olbrich (1867-1908) war nicht nur Architekt, sondern zudem Designer und Landschaftsplaner, der vor allem für sein Gebäude der Wiener Secession, seine Bauten für die Darmstädter Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe sowie für sein Warenhaus Leonard Tietz in Düsseldorf bekannt wurde. Seine Themen reichten von der Außenarchitektur, dem Interieur bis hin zu Wäsche, Besteck, Porzellan und Gebrauchskeramik. Sicher spannend zu sehen, was sich die Kuratoren da ausgedacht haben, um Olbrichs unterschiedlichsten Facetten zu zeigen.


Die Ausstellung läuft noch bis zum 13. Juni in der Berliner Kunstbibliothek!

ENTDECKERBLOG | 11.04.2011 VON Ilka Müller | 0 Kommentare

Fantastische Realität

Fantastische Realität

Es war einmal vor 66 Jahren, da haben zwei der größten Künstler aller Zeiten beschlossen, ein Filmprojekt zusammen zu machen. Das klingt, wie der Anfang eines wundervollen Märchens – dieses sollte allerdings 58 Jahre später, im Jahr 2003, Wirklichkeit werden. Der Filmproduzent Walt Disney und der surrealistische Künstler Salvador Dalí haben beschlossen, einen animierten Kurzfilm zusammen zu machen. "Destino" wurde 58 Jahren nach Ursprung der Idee erstmals auf dem 'Annecy International Animated Film Festival` in Frankreich vorgestellt, dessen Drehbuch von Dalí und Walt Disneys Studio Artist John Hench stammt.


Der Surrealismus hatte zum Ziel, das Traumhafte und Unwirkliche auszuloten und die menschliche Logik durch das Absurde und Fantastische zu erweitern. Ziele, die man in Dalís Bildern verwirklicht sieht und die im avantgardistischen Animationsfilm Destino ebenfalls auftauchen – Bildkomposition, Motive, wie Schattenwürfe, Türme, fließende Uhren und die Weiten der wüstenähnlichen Umgebung  sind nur einige Parallelen der beiden Kunstwerke.


Großartig - sofort bei Youtube anschauen!

ENTDECKERBLOG | 07.04.2011 VON Ilka Müller | 0 Kommentare

Schere Stein Papier

Schere Stein Papier

Das Spiel des netten Zeitvertreibs für zwischendurch. Und doch verbirgt sich hinter „Schere, Stein, Papier“ noch so vieles mehr. Schauen wir mal was genau!


Papier ist eins der einfachsten Materialien dieser Welt und wohl auch eins der nützlichsten. Die Erfindung wird Tsai-Lun zugeschrieben, obwohl es Funde aus China gibt, die auf etwa 200 v. Chr. datiert wurden. Genug von Geschichte und Entstehung, worum geht es denn jetzt eigentlich? Es geht um die Renaissance einer Volkskunst aus China, die in Form einer neuen amerikanischen Papierschnitt-Bewegung gipfelt. Mit dem Scherenschnitt schafft es Joe Bagleys, verschiedene folkloristische Stile zu reflektieren – und das mit einem ganz neuen Blick auf den Gegenstand! Jede Arbeit ist auf einem einzelnen Stück schwarzem Papier gefertigt und wird schließlich auf einem hellen Untergrund fixiert – der klassische Hell-Dunkel-Kontrast eben. Mit einfacheren Motiven begonnen, widmet sich der Designer immer mehr komplexeren Motiven, die mit detailliertem Feingefühl umgesetzt werden.
Seine interessantesten Scherenschnitte können hier käuflich erworben werden.


Gefunden auf InteriorDesignTrends!

ENTDECKERBLOG | 04.04.2011 VON Ilka Müller | 0 Kommentare

Das IPad kostet Knete!

Das IPad kostet Knete!

Mit Stop-Motion-Filmen macht man genau das, was Film eigentlich ist – viele Einzelbilder aneinanderreihen, bis ein Bewegungsfluss entsteht. Denkt man beispielweise an die Wallace & Gromit Filme, die alle auf diese mühselige Art und Weise produziert wurden. Was trifft den Zeitgeist am ehesten, wenn nicht ein Stop-Motion-Video über ein Apple Produkt?


Die russische Designstudentin Svetlana Shokanova hat sich die Mühe gemacht, mit Knete ein IPad zu formen und entsprechend ein Video daraus zu machen – das erforderte neben Geschick vor allem Geduld: Das IPad an sich, alle App-Symbole sowie die ‚Funktionen‘ mussten detailliert geformt und angepasst werden - ganz offensichtlich kostet das IPad Knete! Mit diesem Projekt ist ein schönes Video entstanden, das theoretisch unendlich weitergeführt werden kann, denn wir wissen ja: die Welt der Apps erscheint unerschöpflich! Das Video gibt’s hier!


Gefunden auf klonblog.com!