Bildschirmschoner gelten seit LCD- und Plasma-Bildschirme eigentlich als überflüssige Überbleibsel der Betriebssysteme. Der einstige Zweck, das Einbrennen von Bildern in den Röhrenbildschirm zu verhindern, hat ausgedient, der Bildschirmschoner an sich wird meistens nur noch als Spielerei eingesetzt - ohne einem besonderen Sinn zu dienen. Hinzu kommt, dass man selten bei den voreingestellten Screensavern von Ästhetik oder von bedeutender Schönheit sprechen kann.
Der Designer Stefan Trifan entwickelte mit „The Weather: City Edition“ einen Bildschirmschoner, der Funktion und Design miteinander verbindet: Die in schwarz/weiß gehaltenen Schriften und liebevoll gestalteten Illustrationen zeigen in schönster Art und Weise das aktuelle Wetter, das Datum und die Uhrzeit an. Wer also nach einer kurzen Kaffeepause an den Arbeitsplatz zurückkehrt, kann so mit einem kurzen Blick auf den Bildschirm nachschauen, wie das Wetter draußen ist. Aus dem Fenster gucken wird so unnötig, denn: Dieser Bildschirmschoner sieht garantiert besser aus als der graue Himmel über der Stadt. Und wenn auf dem Monitor doch eine Sonne scheint, kann man immer noch aus dem Fenster gucken.
Via Design-Milk
ENTDECKERBLOG | 15.06.2011 VON Ilka Müller | 0 Kommentare
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