Sollten wir nicht mittlerweile wissen, dass dem Umgang mit Beton keine Grenzen mehr gesetzt werden können? Und doch ist es schön, Architektur zu entdecken, die es trotzallem vermag zu überraschen. Denkt man an den Glockenturm einer Kirche, taucht Beton – was sehr schade ist – wahrscheinlich nicht als erste Assoziation auf. Zum Glück wird sich das nun ändern, denn hier ist der Glockenturm aus Beton!
Die Campanile, der freistehende Glockenturm, wurde 2005 als Ergänzung zur Kirche im Dresdner Stadtteil Prohilis von ‚informbeton‘ erbaut. Der Entwurf des Dresdner Architekturbüros E. Bauer besteht aus Sichtbeton und besticht vor allem durch die einfach gestalteten Flächen und Formen. Sie lenken nicht vom Wesentlichen ab, sondern heben dieses nur hervor – so verhält es sich auch mit dem verhältnismäßig kleinen Schriftzug in der linken unteren Ecke. Schön zu sehen, dass unser Lieblingsmaterial auch Einzug in jene Bereiche des Designs und der Architektur erhalten hat, die etwas weniger naheliegend sind und einst von anderen Konventionen und Traditionen dominiert wurden.
Via informbeton.de






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